Täterspurenmahngang

Täterspuren suchen,statt Opfermythen pflegen!

Am 09. April 2015 jährt sich der Tag, an dem Saalfeld gegen Ende des zweiten Weltkrieges bombardiert wurde, zum 70. mal. Auch diesmal werden wieder zahlreiche Bürger der Stadt um die ,,Opfer“ dieses Bombardements trauern. Doch das wird dieses Jahr nicht so harmonisch ablaufen wie in den letzten Jahren, denn als Gegensatz zu dieser Trauerfeier ist ein Täterspurenmahngang geplant. Unter dem Motto: ,,Täterspuren suchen, statt Opfermythen pflegen“ werden konkrete Orte besucht, die beispielhaft dafür sind, wie die damalige Bevölkerung der Stadt dazu beitrug, dass das Mordkollektiv funktionierte. Eine unschuldige Zivilbevölkerung gab es im Nationalsozialismus nicht, auch nicht in Saalfeld. Das 3. Reich war eben keine kleine Gruppe die Deutschland unterdrückte sondern es war ein Regime das durch das Volk getragen wurde. Das zu belegen, und mit den Auswüchsen deutscher Vergangenheitsverdrängung zu brechen, dazu soll der Täterspurenmahngang durch Saalfeld dienen. Wir wollen einen Gegensatz zum nivellierenden, geschichtsrevisionistischen Gedenken bieten und dazu beitragen, dass die konstruierten Opfermythen, die die Verbrechen der Deutschen verschleiern und verharmlosen, aufgebrochen werden. Es gibt nichts zu betrauern sondern nur zu verhindern – Nie wieder Volksgemeinschaft! Keine Versöhnung mit Deutschland und seinem Jammervolk!

Kommt am 09.04. nach Saalfeld zum Täterspurenmahngang und brecht mit uns das Schweigen um die Verbrechen der deutschen Bevölkerung im Nationalsozialismus.