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Solidarische Grüße nach Hamburg!

smash G20

Auf dem heute beginnenden Rudolstadt-Festival wurde Transparent mit der aufschrift „FIGHT AGAINST CAPITALISM, REPRESSION AND NATIONALISM – SMASH G20!“ gut sichtbar über der Saale aufgehangen. Auf der Rückseite ist zu lesen „G20 VERSENKEN – SUPPORT BLACK BLOCK“.

smash g20 panorama

g20 versenken

Der Widerstand gegen den dreisten Gipfel im Herzen Hamburgs und einen sich immer deutlicher zeigenden Polizeistaat ist auch in der Provinz spürbar. Wir schicken solidarische Grüße an die vielen Menschen, die sich diesem Wahnsinn am kommenden Wochenende in Hamburg entgegenstellen!

YES WE CAMP!
DUDDE DU KLOBÜRSTE!
SMASH G20 AND FIGHT CAPITALISM!

Weitere Infos, aktuelles und Hintergründe:

Welcome to hell
No G20
Twitter #NoG20
Twitter Antikapitlaistisches Camp

If the kids are united, they will never be divided!

Am 31. Mai 2017 gab es eine äußerst widerliche und brutale Aktion der bayrischen Polizei um einen 20 jährigen Berufsschüler aus Afghanistan abzuschieben. Solidarische Mitschüler*innen und Aktivist*innen haben sich beherzt und mit hohem Repressionsrisiko gegen diesen Abschiebeversuch zur Wehr gesetzt. Ein Verhalten, dass wir uns bei jedem Abschiebeversuch wünschen!

Eine wirklich perverse Zusatzinformation: Der Abschiebeflug konnte nicht starten, da man aufgrund des am selbigen Tag stattgefundenen Terroranschlags auf die Deutsche Botschaft in Kabuld/Afghanistan (90 Tote!) die dortigen Mitarbeiter entlasten möchte. Wenn sie ihrer Arbeit wieder nachgehen können, wird weiter ins (tod)sichere Afghanistan abgeschoben. Buiness as usual…ihr Dreckschweine!

Scheinbar gab es auch in Saalfeld Menschen, die etwas gegen solche Repressionen und menschenverachtende Abschiebungen haben.

Wir dokumentieren hier ein Graffiti, dass seit heute in Saalfeld an einem schönen Postkartenmotiv zu sehen ist. Und wir begrüßen natürlich solche Aktionen und schließen uns der Message an:

STOP DEPORTATION!
ABSCHIEBUNG IST MORD!
SOLIDARITÄT MIT DEN MUTIGEN MENSCHEN, DIE SICH DIESEM WAHNSINN IN DEN WEG GESTELLT HABEN!

soliaktion fuer nuernberg

Infoveranstaltung zu den G20 Protesten

welcome to hell

Nur einen Steinwurf von der Roten Flora entfernt soll Anfang Juli der G20-Gipfel in den Hamburger Messehallen stattfinden. Schon jetzt ist klar, die Stadt wird während dieser Tage in einen temporären Ausnahmezustand versetzt werden. Tausende Bullen, Militär und Geheimdienste werden versuchen die Handshakes, Pressetermine und
Kamingespräche der Regierungschef_innen zu schützen und rote, gelbe und blaue Sicherheitszonen sollen Aufenthalts- und Demonstrationsverbote für weite Teile der Stadt rechtlich legitimieren.

Gegen diese Abschottungsversuche der Mächtigen rufen autonome und antikapitalistische Gruppen dazu auf, Hamburg zu einem Ort und Ausrufezeichen des Widerstandes gegen die alten und neuen Autoritäten des Kapitalismus zu machen. Das Bündnis “Welcome to Hell” mobilisiert für den Donnerstagabend vor dem Gipfelwochenende zu einer internationalen antikapitalistischen Großdemonstration, um eine radikale
Kritik gegen patriarchale und kapitalistische Zustände sichtbar zu machen und das aktionistische Startsignal für den Gipfelwiderstand zu geben. Am Freitag folgt der zentrale Aktionstag gegen den Gipfel, an dem verschiedene Bündnisse zu einem Sturm auf die Rote Zone rund um die Tagungsorte und zu Blockaden zentraler kapitalistischer Infrastruktur wie dem Hamburger Hafen mobilisieren. Zehntausende Aktivist_innen werden diesen Aufrufen folgen. Für den Samstag ist abschließend eine zentrale spektrenübergreifende Großdemonstration mit über 100.000
Teilnehmer_innen geplant, an der sich auch antikapitalistische Blöcke beteiligen werden.

Mit der Veranstaltung wird der aktuelle Stand der autonomen und antikapitalistischen Mobilisierung vorgestellt und ein Überblick zu den bisher geplanten Aktionen gegen den G20-Gipfel gegeben. Es gibt ausreichend Mobimaterial und es ist gibt Platz für Diskussion und Fragen.

Samstag, 20. Mai 2017
17:00 Uhr
SB1 Saalfeld

Beats für den Kiez – Für ein besseres Leben in der Tristesse!

Nachttanzdemo Saalfeld

Heute bebt das Pflaster, die Stadtmauer wackelt und Saalfeld badet in Glitzer und fetten Klängen. Mit einer phänomenalen Nachttanzdemo durchbrechen wir für einen kurzen Moment die Tristesse der Thüringer Provinz und zeigen auf den Straßen, dass es fernab der Metrolpolen und hippen Städte noch mehr gibt als Rostbratwurst, Kirmes, Kameradschaften und Wald.
Wir gehen auf die Straße und zeigen, dass es fernab der Klischees über das Hinterland noch Menschen gibt, die gewisse Ansprüche an das Leben und eben auch das Feiern haben. Wir nehmen uns den Raum, der nach 18:00 Uhr gewöhnlicherweise nur durch hochgeklappte Gehwege glänzt und in den Abendstunden genauso langweilig ist, wie das Saalfelder Stadtfest.
Und wir zeigen, dass es abseits von überteuerten und unattraktiven Unterhaltungsangeboten auch selbstorganisierte (Sub)Kultur gibt, die sich nicht mit dem trostlosen Zustand in dieser Region zufrieden gibt.
Wir organisieren verrückte Partys und Konzerte, Demonstrationen, Vorträge zu politischen Themen, führen Filme vor die sonst nicht im Kino laufen und zeigen uns solidarisch mit Betroffenen von rechter Gewalt.
Wir setzen uns ein, gegen ein Klima des Hasses, welches gerade in Deutschland, Europa und in viele Teilen der Welt erstarkt. Wir haben keinen Bock auf diesen „Rechtsruck“, in denen Leute vorgeben „ihre Freiheit“ und „ihre Werte“ verteidigen zu wollen. Wenn das bedeutet, dass Menschen nicht mehr so frei leben und lieben können, wie sie wollen, das Menschen wieder in „wertes“ und „unwertes“ Leben eingeteilt werden, wenn Rassisten wieder an den Grenzen schießen wollen und hunderte von Flüchtlingsheimen brennen, dann können wir nur sagen: NEIN! Das ist nicht die Freiheit die wir uns wünschen und auch Keine, welche es zu verteidigen gilt. Eher ist das Gegenteil der Fall, diese Pseudo-Freiheit muss zu Gunsten einer wirklich emanzipatorischen Freiheit angegriffen und ersetzt werden!

Für uns bedeutet Freiheit, die Menschen lieben zu dürfen, die wir wollen, egal ob Hetero, Homo, Queer, etc. Wir möchten dahin gehen und bleiben, wo es uns gefällt. Das Gleiche gilt für Menschen, die hier Schutz suchen und Frieden vorfinden!
Wir möchten uns Kleiden, wie wir wollen! Ein Kurzer Rock oder ein weiter Ausschnitt ist keine Einladung für Übergriffigkeiten!
Wir möchten nicht, dass wir aufgrund unserer Hautfarbe, der Herkunft oder des Glaubens angefeindet oder angegriffen werden.
Wir loben uns den Müßiggang und finden den Arbeitswahn, vorallem den in Deutschland fürchterlich. Das Jobcenter mit seinen beschissenen Sanktionen und Maßnahmen kann uns gestohlen bleiben!
Unter Freiheit verstehen wir auch, dass Menschen sich gegenseitig unterstützen, füreinander da sind, auch wenn es mal schwierig ist. Vereinzelung und Ausgrenzung finden wir furchtbar. Wir organisieren lieber gemeinsam abgefahrenen Scheiß, auf den wir stolz sein können und haben dabei eine Menge Spaß. Da braucht es dann nämlich auch keinen Patriotismus und keine „starken Männer“ mehr.

Dabei ist es für uns ein unumstößliche Fakt, dass es eine richtige Freiheit für Alle im Kapitalismus nicht geben sein kann. In diesem System werden wenige Gewinner*innen und viele Verlierer*innen produziert. Konkurrenz und Wettkampf führen zu Katastrophalen Arbeits- und Lebensbedingungen für millionen von Menschen. Solange wir an diesem Zustand festhalten, wird es kein gutes Leben für alle Menschen geben. Weder in der Tristesse der Provinz, noch in den Metropolen.
Nationalismus, Rassismus,Sexismus, Religiöser Fundamentalismus etc. und die „Lösungsstrategien“ von AfD bis „Islamischen Staat“ werden diesen Zustand nur verschlimmern und noch mehr Leid und Elend produzieren. Ein Blick in die Geschichte genügt. Aufklärung und grenzenlose Solidarität mit den Augebeuteten und an den Rand gedrängten müssen daher die Antworten auf derzeitige Probleme sein. Eine radikale Kritik am Zustand der Welt ist bitter nötig, genauso wie das Vorleben einer Alternative, so wie wir sie uns für alle Menschen Wünschen. Wir möchten daher jeden Menschen, der sich eine freiere, sozialere und gerechtere Gesellschaft wünscht dazu einladen sich mit uns auf den Weg zu begeben, um diese Gesellschaft im emanzipatorischen Sinn zu verbessern.

Für das gute freie und wilde Leben. Für Alle.

1. Mai 2017 – Gera – Das Hinterland aufwühlen! Den III.Weg stoppen!

Wir als Antifaschistischen Jugendbündnis Saalfeld teilen und unterstützen den Aufruf von GERA AUFWÜHLEN! und mobilisieren zum antifaschistischen Protest gegen den Naziaufmarsch vom III.Whack am 1.Mai 2017:

Aufruf

Am 1. Mai will in Gera der rassistisch-nationalistische Mob der als Partei getarnten Organisation Der III. Weg um das ehemalige Freie Netz Süd aufmarschieren. Die Partei Der III. Weg folgt rhetorisch, inhaltlich und in ihren Aktionen der Agitation „Freier Kameradschaften“ und gibt sich antikapitalistisch. Die Losung „Kapitalismus zerschlagen – für Familie, Heimat, Tradition“ im Aufruf macht dabei deren völkischen, antifeministischen und reaktionären Charakter mehr als deutlich.

Ersichtlich wird dies auch in ihren Publikationen, in denen kein Hehl aus den miteinander verwobenen rechten Ideologieelementen gemacht wird. Von einem Geschichtsrevisionismus, der deutsche Täter*innen zu Opfern verklärt, über verdeckten und offenen Antisemitismus mit dem Aufruf zum Boykott israelischer Waren, bis hin zu massiver Fremdenfeindlichkeit, die sich in Propaganda gegen aus ihren Geburtsregionen geflüchteten Menschen ausdrückt.
Doch welche Inhalte verfolgen die Nazis in ihrem Programm konkret? Als Hauptziel des III. Wegs wird die Errichtung eines „deutschen Sozialismus“ genannt. Angeblich würde sich dieser gegen das vermeintliche „Gleichmachen“, etwa eines Sozialismus kommunistischer Prägung, wenden. Tatsächlich richtet sich diese Idee jedoch vor allem gegen die freiheitliche Gesellschaft und eine Pluralität der Lebensentwürfe. Der III. Weg will angeblich „die Persönlichkeit fördern und fordern“, allerdings, um „bei jedem Einzelnen die größtmögliche Schaffenskraft für das gesamte Volk zu erreichen“. Der hier immanente Volksgedanke gepaart mit der Forderung nach einem starken Staat lässt Analogien zu den Wahnvorstellungen einer „Herrenrasse“ im dritten Reich erkennen: Eine Aufwertung des „deutschen Volkes“ kann nur durch Ausgrenzung und Abwertung anderer funktionieren. Dass wir es beim III. Weg mit einer biologistisch argumentierenden Variante des Nationalsozialismus zu tun haben, zeigt auch der Wunsch nach der „Erhaltung und Entwicklung der biologischen Substanz des Volkes“ – neben der größenwahnsinnigen Forderung der „Wiederherstellung Gesamtdeutschlands in seinen völkerrechtlichen Grenzen“.
Wenn also die Partei Der III. Weg am 1. Mai aufmarschiert, dann treten sie nicht mit der Forderung nach tatsächlichem Sozialismus oder Antikapitalismus auf, sondern im Sinne eines menschenverachtenden Nationalsozialismus mit direkten inhaltlichen Bezügen zu den damaligen Positionen der Nationalsozialisten.
Wenngleich die Betonung der Nazis auf Werten wie „Tradition“ liegt, haben sie keinerlei Beziehung zur historischen Entstehung der 1.-Mai-Proteste, waren diese doch ausgerichtet von heterogenen Gruppen der Anarchist*innen, Sozialist*innen, Kommunist*innen, Gewerkschafter*innen und anderer Arbeiter*innen jeglicher Herkunft, die in die Planungen und Umsetzung der Streiks von 1886 und Aktionen in diesem Kontext involviert waren. Uns ist hinlänglich bewusst, dass die Geschichte um die Entstehung und Fortführung des 1. Mais nicht unkritisch betrachtet werden sollte. Ebenso halten wir den oft verwendeten Terminus einer „Arbeiter*innenklasse“ für durchaus diskussionsbedürftig. Dennoch steht dieser Tag in einer Geschichte des weltweiten Kampfes gegen die Ausbeutung der Menschen durch den Kapitalismus und die Einschränkung der Freiheit durch verschiedenste reaktionäre Akteur*innen, ganz gleich, ob Nazis in der „Tradition“ von 1933 versuchen, diesen Kampf als „nationalen“ zu
instrumentalisieren.
Nach Saalfeld und Plauen haben sich die Neonazis des III. Wegs dieses Jahr Gera ausgesucht. Vor allem kleinere (Groß-)Städte und Dörfer sind sehr beliebt für Aufmärsche und als Propagandaorte für die Neonazis. In solchen Orten erfahren sie meist mehr Rückhalt und treffen auf weniger Gegenwehr. In dieser Atmosphäre kann an sozial schwache Strukturen, prekäre Arbeitsverhältnisse, allgemeine Unsicherheiten sowie Frustrationen leicht angeknüpft werden. Durch die Abstiegs- und Verlustängste vieler Menschen müssen (vermeintlich) Schwächere als Sündenböcke herhalten. Gleichzeitig werden angebliche Strippenzieher als Feinde des Volkes stigmatisiert. Der Wunsch nach einfachen Lösungen komplexer Themen und die Sehnsucht nach dem „starken Staat“ machen es den Neonazis leicht, mit ihren Ideologiefragmenten auf Zustimmung zu stoßen. Dabei kommen ihnen sogar noch die Auswirkungen eines kapitalistischen Systems zugute, indem sie mit verkürzten und symbolischen Darstellungen Stimmung machen können.
Wir wollen die Provinz aufwühlen. Wir sehen es nicht ein, dass die Neonazis heute oder an einem anderen Tag unbehelligt beziehungsweise sogar unter Zustimmung von Teilen der Bevölkerung ihrer Hetze Raum geben und ihr Agitationsfeld weiter ausdehnen können. Überall dort, wo der III. Weg in der Vergangenheit erfolgreich aufmarschieren konnte, haben sich Strukturen gebildet und verfestigt, wurden Ortsverbände oder Bürger*innenbüros gegründet. Rassismus und Nationalismus sind in viel zu vielen Alltagsbereichen eine Normalität, die sich immer offensiver äußert und welcher das Fundament entzogen werden muss. Wir wollen und müssen unterdrückenden Ideologien, die sich gegenseitig beeinflussen und stärken, entgegenwirken. Wir können nicht nur einzelne Fragmente überwinden. Es bedarf einer antikapitalistischen Gegenbewegung, die auf Pluralität setzt und gleichzeitig alle Herrschaftsformen in den Blickwinkel der Kritik rückt. Vom Antisemitismus, über den Kulturalismus, die LGBTIQ*- Feindlichkeit, den Sexismus, bis hin zum ethnozentrischen Rassismus sind diese zugleich alle Elemente rechter Ideologie.
Die falsche „Gesellschaftskritik“ des III. Wegs darf nicht unwidersprochen bleiben. Eine Kritik an den herrschenden Verhältnissen muss eine Reflexion über ausschließende Menschenbilder ebenso beinhalten wie eine stetige Selbstkritik und Selbstreflexion unseres Handelns und Denkens, um sich solcher Ideen, wie sie die III.-Weg-Nazis propagieren, zu erwehren. Dabei darf vor zivilgesellschaftlichen Strukturen, Vereinen, Parteien und Verbänden nicht Halt gemacht werden. Wenn also am 1. Mai der DGB, zu dem auch die Polizeigewerkschaft gehört, in vielen deutschen Städten erneut mit Parteien wie der CDU auf die Straße geht, muss allen klar sein, dass damit kein Missstand in seinen Ursachen angegangen wird – im Gegenteil. Die demokratischen gesellschaftlichen Bereiche müssen überdenken, mit wem sie Schulterschlüsse vollziehen. Sie begeben sich wiederholt in die komfortable Zone ritualisierten Protestes und bilden bedenkliche Allianzen mit den Institutionen, die gesellschaftlich verankerte Macht- und Diskriminierungsmechanismen (re-)produzieren.
Eine Demo ist keine Lösung dieser Probleme. Wir müssen Freiräume schaffen und unseren Umgang miteinander überdenken. Wir müssen Unterdrückung im sozialen Umfeld, der Schule, auf Arbeit, kurz gesagt in allen Bereichen des Lebens, entschieden zurückweisen. Gleichzeitig geht es darum, das Bewusstsein über ökonomische Abläufe zu verbreiten und zu erweitern und der Verwertungslogik entgegenzuwirken, sowie neue Formen des Miteinanders abseits von Kapitalakkumulation zu erforschen. Wenn wir ein gutes Leben wollen, dann müssen wir lernen, aufeinander zu achten und miteinander zu handeln, Herrschaft zu thematisieren und Wege ihrer Überwindung finden. Dazu gehört allerdings auch an Tagen wie dem 1. Mai den reaktionärsten Kräften entschieden entgegenzuwirken.
Wir wissen, dass die politischen Strukturen in den Provinzen, den Kleinstädten und ländlichen Regionen andere sind als in den Großstädten. Doch auch hier widersetzen sich Menschen aktiv menschenfeindlichen Einstellungen. Zeigt Solidarität mit denen, die dafür Tag für Tag ein teilweise existenzielles Risiko eingehen. Supportet die, die den manchmal aussichtslos scheinenden Widerstand gegen deutsche Zustände und Nazis wie die des III. Wegs auch abseits der Szenekieze leisten.Daher rufen wir zu unserer Demo am 1. Mai um 10 Uhr am Hauptbahnhof Gera auf. Lasst uns Inhalte zur Diskussion stellen, entschlossen und direkt sein. Lasst uns den Nazis den Raum nehmen, den sie für sich und ihre menschenverachtenden Einstellungen und Handlungen beanspruchen wollen.

Die Provinz aufwühlen, Antirassismus umsetzen und Solidarität leben.
Antifa bleibt auch Landarbeit.